Es ist wieder soweit – der Frühling ist da!
Blumen blühen, die ersten Vögel sind zu hören und in den Straßen sind vermehrt Menschen zu sehen. Straßencafés oder Parks sind nun ein beliebter Treffpunkt für Sonnenverrückte und verliebte.
Jedes Jahr versetzt der Frühling Mensch und Tier in einer Art Ausnahmezustand. Die Wissenschaftler können das Phänomen „Frühlingsgefühle“ nur sehr schwer erklären.
Wir bringen Licht ins Dunkel der Gefühle.
Leidenschaft durch Licht
Nach der Winterpause stellt sich der Körper nun auf die warme, Sonnenerfüllte Zeit ein wodurch die Herzen vieler Menschen aber auch von Tieren höher schlagen. Durch den Duft blühender Blumen und der ersten Sonnenstrahlen entsteht in unserem Körper eine Hormonelle Veränderung. Der Körper Produziert nun weniger Schlafhormone und es werden mehr Glückshormone und Sexualhormone ausgeschüttet welche bewirken, dass wir uns vermehrt auf das andere Geschlecht konzentrieren.
Zweifel an Frühlingsgefühle
Hormonell gesteuerte Frühlingsgefühle gibt es nicht, stellt ein Forscher der Deutschen Gesellschafft für Endokrinologie fest. In der heutigen Zeit und dem Übergang vom Winter zum Frühling, sei eine Hormonelle Umstellung kaum bemerkbar, dank des künstlichen Lichts in der dunklen Jahreszeit. Ein weiterer Grund für Zweifel der Frühlingsgefühle sei die weit verbreitete Antibaby-Pille. In Zeiten dieser, können Frühlingsgefühle durch Hormoneller Prozesse nicht auftreten.
Das heißt also, Frühlingsgefühle spielen sich nur noch im Kopf ab!
Kinderwunsch?
Der Frühling scheint also nur bedingt in der Hormonproduktion einzugreifen. So ist aber in Sachen Fruchtbarkeit belegt, dass es hier enge zusammenhänge zur wärmeren Jahreszeit gibt. Israelische Forscher sind der Meinung, dass der Frühling die beste Zeit ist den lang ersehnten Kinderwunsch in Erfüllung gehen zu lassen. Lange Tage inkl. länger werdender Sonnenlichtstunden, wirken sich positiv auf die Befruchtung und auf die Gesundheit von Mutter und Kind aus. Spaniens Forscher analysierten 10.000 Spermaproben auf deren Beschaffenheit und Qualität. Somit bestätigen die Forscher, dass das männliche Sperma einer Saisonalen Schwankung unterliegt und im Frühling eine bedeutend hohe Anzahl an Beweglichen und zeugungsfähigen Spermien auftritt als in den Wintermonaten.
Allerdings konnte die Frage warum das so ist bisher noch keiner erklären.